Als Anfang der 1980er Jahre neue Bewohner einen einfachen Bauernhof in Oberbayern beziehen, werden diese von ihren Nachbarn sehr misstrauisch beäugt. Schließlich fallen die Sannyasins mit ihren orangefarbenen Gewändern, ihrem vegetarischen Essen und den linksalternativen Ansichten in der konservativen Gemeinde auf. Allerdings gibt es unter ihnen auch die junge Lili, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in der Gemeinschaft lebt und die am liebsten ganz normal sein will. Und so beginnt sie schließlich ein Doppelleben... (j.b.)
Es ist Sommer, die Stadt in einem Ausnahmezustand, in den Bädern weht die blaue Fahne, die Temperaturen erreichen Rekordwerte. In einer Werkstatt im 15. Wiener Gemeindebezirk warten verletzte Klaviere auf ihre Genesung und seltene Saiteninstrumente auf ihre Entstehung. Aber nicht nur Musikinstrumente fühlen sich hier wohl, sondern auch Menschen mit besonderen Lebensentwürfen. Ein Streifzug durch die Welt des Klavierbauers Bernhard Balas hat etwas Heilsames, gleich einem Kuraufenthalt für geschundene, aus dem Gleichgewicht geratene Körper und Seelen. Hier dominiert die Liebe zum Beruf, Qualität statt schneller Profit und Menschlichkeit als höchstes Gut. Bernhard ist passionierter Fischer und leidenschaftlicher Koch, der seinen MitarbeiterInnen täglich fangfrische Fische serviert, die er in der improvisierten Werkstattküche persönlich zubereitet. Im Erleben des Werkstattalltags und durch Gespräche mit seinen Mitarbeitern offenbart sich ein System, das als Modell einer besseren Welt tauglich wäre. Aber Bernhards Werkstatt ist auch ein Epizentrum von dem sich Geschichten ausbreiten, die von Menschen aus Wien erzählen. Max, der aus Slowenien stammt und mit seinem Freund Niklas zusammen lebt, ist Restaurator. Er besitzt eine epochale Sonnenschirmsammlung und näht in seiner Freizeit historische Kleider. Inmitten eines Interieurs aus längst vergangener Zeit erzählen die beiden von gesellschaftlichen Schwierigkeiten und geben Einblicke in ihre Beziehung. Christin, die vor einem halben Jahr noch Christian hieß, organisiert mit Andrea ein Begegnungsfest in ihrem Schrebergarten. Die euphorische Vision wird alsbald von der Realität eingeholt. Das Scheitern scheint unausweichlich, als kurz vor Festeröffnung das Handy von Andrea von einem Lastwagen überfahren wird, die Toilettenanlage implodiert und der Stromgenerator seinen Geist aufgibt. John ist Schriftsteller, der gerade sein erstes Buch veröffentlicht hat. Er träumt von der großen Liebe und möchte sein Leben ändern, das von Lethargie und Antriebslosigkeit bestimmt ist. Beim Besuch seines Bildhauerfreundes, der angeblich einen Meißel von Michelangelo besitzt, entsteht ein hitziges Gespräch über Demokratie, Krieg und Frieden: "Es gibt Menschen die glauben an den Frieden, das sind die allerdümmsten." Beeindruckende Menschen, ein seltenes Handwerk, eine Stadt voll Musik, das sind die Zutaten des ungewöhnlichen Stadtporträts, das von Schellack und Karpfen handelt, von Leidenschaft und Mut, von der Notwendigkeit des Scheiterns und von Herzenswärme während eines heißen Sommers in Wien. (Quelle: Verleih)
Ein Film über die Liebe im Sommer und Kälte und Tristesse im Winter. Mathieu fährt in den Sommerferien mit seiner Familie in die Bretagne. Als er am Strand dem gleichaltrigen Cédric begegenet, entflammen die Gefühle und die beiden stehen der ersten große Liebe gegenüber. Für Mathieu bringt dieses Erlebnis den Wandel: Er outet sich und lässt die Familie hinter sich. Doch auch für die Liebe gibt es eine Saison und im Winter erlischt diese Liebe genauso plötzlich, wie sie begonnen hat. (JP)
Jonas (11) wünscht sich nichts mehr, als in den Sommerferien zu seinem coolen Opa Bernard in die Slowakei zu fahren. Seit dem Tod seines Vaters gibt es nur noch Zoff zu Hause und so haut Jonas nach einem erneuten Eklat kurzer Hand ab. Durch eine List lässt sich Jonas von Bernard auf halber Strecke abholen. Der lang erwünschte Sommer bei Opa kann beginnen. Doch Opa ist nicht mehr so, wie ihn Jonas in Erinnerung hat. Inzwischen in den Vorruhestand befördert, verhält er sich seltsam und launisch. Von der erhofften Zeit voller Spaß und Action ist auch nach 3 Tagen nichts zu merken. Als sich Jonas mit dem Nachbarskind Alex anfreundet, hecken die beiden einen verrückten Plan für Opa aus: ein neues Hobby, eine neue Frau oder ein neuer Job muss her! (Quelle: Verleih)
Stefan (Lucas Gregorowicz), mäßig erfolgreicher Theaterschauspieler in München, kommt nach zehn Jahren zurück nach Bochum, um den Haushalt seines verstorbenen Vaters aufzulösen. Drei Tage, dann will er wieder zurück sein. Aber da sind sie wieder alle, Kumpel, Freunde, Omma Änne, alles Originale in der weiten Welt des Ruhrgebiets, der Welt seiner Kindheit und Jugend. Und - so sehr er sich auch vor einer Begegnung drücken will - da ist auch noch seine große Jugendliebe Charlie (Anna Bederke), die genau weiß, wo es im Leben langgeht - auch für Stefan.
Jeden Sommer trifft sich die Großfamilie bei Oma Sophie in den idyllischen Sommerhäusern ihres Gemeinschaftsgartens. Doch im Jahr 1976 ist alles anders, denn diesmal wird die Oma beerdigt. Just an diesem Tag schlägt der Blitz in einen mächtigen Baum ein und ein kleines Mädchen aus der Nachbarschaft wird ermordet. Trotz der morbiden Vorzeichen sitzt die Familie zunächst in trügerischer Eintracht im Garten beisammen, aber die lang verborgenen Konflikte schwelen bereits... (vf)
Frank und Marc sind zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Marc ist ein impulsiver Macho, Frank dagegen ist ein Träumer, der an seiner Mutter hängt und allein kaum lebensfähig ist. Als Marc Frank kidnappt, wird er zum ersten Mal aus seiner Welt herausgerissen. Marc will nach Marokko, wo sein Vater lebt. Auf der Reise werden aus den beiden Freunde. (aga)
"Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein", so Gustav Mahlers Ehefrau Alma. Mit ihrer tragischen Klangsprache scheint die Symphonie Schicksalsschläge vorwegzunehmen: das Herzleiden des Komponisten, den Tod seiner Tochter, berufliche Misserfolge. Einen Ruhepunkt bildet das Andante - volkstümliche Motive und Herdenglocken beschwören ein zauberhaftes Idyll. Interpret dieser Aufführung ist mit Gustavo Dudamel einer der weltweit populärsten Dirigenten, der bei den Berliner Philharmonikern bereits mehrfach mit Mahler-Symphonien zu erleben war. (Quelle: Verleih) Programm: Gustav Mahler Symphonie Nr. 6 Gesamtdauer: ca. 125 min. (inkl. 30 min Vorprogramm) keine Pause
Good old South: Jack Sommersby (Richard Gere) comes home again - und ist wie verwandelt. Er ist gut. Und schon ist der Zweifel daran gesät, daß es sich bei dem Zurückgekehrten um Sommersby handelt.
Achim und Tobi fahren zum Sommercamp mit ihrem Ruderclub. Achims Freundin ist mit dabei, und die Beziehung zwischen ihnen wird währenddessen immer intensiver. Sehr zum Missfallen von Tobi. Als dann die gegnerische und schwule Mannschaft eintrifft und Tobi sich immer zu Achim hingezogen fühlt, wird mit gängigen Klischees aufgeräumt. (aga)
Für den jungen Tobi läuft der Aufenthalt im Sommerzeltlager der Rudermannschaft nicht gerade so, wie er sich das vorgestellt hat: Achim, sein bester Freund, interessiert sich nur noch für seine Flamme Sandra, und als die hübsche Anke Tobi ihre Liebe gesteht, ist der unerfahrene Junge hoffnungslos überfordert. Als wäre das nicht genug Stress, gibt es da auch noch die "QueerSchläger", eine schwule Rudermannschaft aus Berlin: Deren sympathische Mitglieder sorgen mit ihrer offenen und direkten Art dafür, dass der verunsicherte Tobi sich vollends in emotionalen Irrungen und Wirrungen zu verlieren droht. (Quelle: Verleih)