Als Waschbär Falcon einen Job annimmt, um den Freunden in seinem Viertel eine sorgenfreie Zeit zu ermöglichen, ahnt er nicht, dass er sich in das wildeste Abenteuer seines Lebens stürzt. Denn er landet in einem in maximaler Geschwindigkeit rasenden, nicht zu stoppenden Zug voller putziger Haustiere und ohne Fahrer: Da ist Chaos auf den Schienen vorprogrammiert! Hinter dem mysteriösen Coup steckt Hans, ein Dachs mit Rachegelüsten und einem verrückten Plan. Das Schicksal des Zuges hängt am seidenen Faden, und nur ein ungewöhnlicher Held kann es in die Pfote nehmen: Falcon muss die pelzigen und gefiederten Passagiere vereinen, um den Hochgeschwindigkeitszug zu stoppen. (Quelle: Verleih)
In einem medizinischen Versandhaus experimentieren die Mitarbeiter mit einem Behälter, der daraufhin explodiert. In dem Behälter befindet sich nicht nur ein Zombie, sondern auch ein Gas, das die Untoten wieder zum Leben erweckt. Zwei der Mitarbeiter arbeiten das Gas ein und scheinen langsam eine Verwandlung zu durchlaufen. Das Gas strömt aus und immer mehr Tote erwachen zum Leben. Die beiden Verantwortlichen wollen die Sache so schnell wie möglich beenden und setzen alle Tricks ein, um die Zombies zurück ins Grab zu verbannen. Doch selbst das Zerstückeln der Untoten bringt nichts, die Leichen lassen sich nicht unterkriegen. Als die Mitarbeiter die Untoten verbrennen wollen, wird die Asche durch einen Schornstein in der ganzen Stadt verteilt. Auf dem Friedhof ist kurz darauf die Hölle los. Mittlerweile hat sich der erste Experimentator in einen Zombie verwandelt. Kann diese Zombie-Welle überhaupt noch aufgehalten werden? Oder hilft nur noch die Vernichtung durch eine Atombombe?
Der Filmemacher Christoph Gören stammt aus dem Ostseebad Göhren auf Rügen, das von einem kleinen Dorf zu einer beliebten Ferienregion heranwuchs. Seit Jahren werden dort viele Bauprojekte vom Gemeinderat durchgewinkt. Vor allem ein Multimillionär aus NRW hat dort seit der Wende ungehindert zahlreiche Hotels und Ferienhäuser bauen lassen. Nun droht ein weiterer Neubau in einem Naturschutzgebiet, doch diesmal sind die Einwohner nicht gewillt, stillschweigend zuzusehen. Bei der nächsten Kommunalwahl wollen sie mit eigenen Abgeordneten die Mehrheit im Gemeinderat erringen. (vf)
Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben - darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke. Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging. (Quelle: Verleih)
"Geburt folgt keinem Drehplan": Regisseurin Nicole Schergs Dokumentarfilm begleitet fünf Hebammen in Äthiopien, Brasilien, Marokko, Nepal und Österreich. Ein Film über nichts weniger als unsere Menschwerdung und ihre Umstände. (Quelle: Verleih)
In einer faszinierenden Unterwasser-Dokumentation stellen uns Jean-Jacques Mantello und Jean-Michel Cousteau, der Sohn des berühmten Meeresbiologen Jacques Cousteau, die Gewässer vor den Bahamas und den Fidschii-Inseln vor. Arnold Schwarzenegger entführt als Erzähler in die wundersame Welt der Meere und zeigt auch, wie der Mensch deren einzigartige Schönheit immer mehr verändert und zu zerstören droht. (vf)
An einer Lebensmittelausgabe kreuzen sich die Wege dreier Frauen. Laura ist seit Kurzem Freigängerin und sollte sich aus Konflikten heraushalten. Aber als ein Mann die Kurdin Evîn rassistisch beleidigt, stellt sie sich schützend vor die Frau. Die Situation eskaliert und Polizistin Julia kommt dazu, um den Streit zu schlichten. Für einen kurzen Moment streifen sich die Schicksale der drei Frauen - ehe sie in getrennten Bahnen weitertreiben und in ihren eigenen Überlebenskampf zurückkehren. (Quelle: Verleih)
Wissenschaftler entdecken auf dem Mond einen schwarzen Monolithen, der Signale Richtung Jupiter entsendet. Daraufhin wird eine Gruppe von Astronauten zusammengestellt, die den Grund erforschen soll. Bei dieser Aufgabe soll der Supercomputer HAL 9.000 das Kommando übernehmen, was den Astronauten zum Verhängnis wird. (VA)
Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier) kümmern - und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter (Laura Tonke). Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor (Jannis Niewöhner) taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der - genau wie sie - immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle ... (Quelle: Verleih)
Bad City ist eine iranische Stadt jenseits aller Hoffnung, in der ein Verbrecher, der Drogendealer Saeed, für seine Auffassung von Recht und Ordnung sorgt. Er kontrolliert und regiert mit eiserner Hand. Weil sein Vater bei Saeed wegen seiner Drogensucht tief in der Kreide steht, ist Arash gezwungen, seinen heißgeliebten, mühsam zusammengesparten Ford Thunderbird an den Gangster abzutreten. Allzulange wird Saeed keine Freude an dem Auto haben, denn es gibt noch jemanden, der in Bad City aufräumt: Eine Gestalt, die nur nachts, verhüllt mit einem Tschador und oft auf einem Skateboard, unterwegs ist... (v.f.)
Mit "A Letter to David" (hebr. Michtav Le'David) kehrt Regisseur Tom Shoval mit einem zutiefst bewegenden, persönlichen Dokumentarfilm auf die internationale Bühne zurück - ein Werk, das auf schmerzhafte Weise aktueller nicht sein könnte. Im Zentrum steht David Cunio, einer der Zwillingsbrüder, die 2013 Shovals gefeiertes Spielfilmdebüt Youth (Berlinale Panorama) prägten - eine Geschichte über zwei Brüder, die aus Verzweiflung eine Entführung begehen. Heute ist das Thema keine Fiktion mehr. Am 7. Oktober 2023 wird David Cunio gemeinsam mit seiner Familie von Hamas-Terroristen aus dem Kibbuz Nir Oz verschleppt. Seine Frau und die kleinen Töchter kommen nach 52 Tagen frei. David hingegen ist - bis heute - Geisel und Opfer des Terrors, tot oder lebendig. Shoval, langjähriger Weggefährte der Brüder, antwortet mit einem filmischen Essay - einem Brief an einen Freund, einen Schauspieler, einen Bruder. Dabei verwebt er auf berührende Weise Archivaufnahmen, unveröffentlichtes Behind-the-Scenes-Material aus Youth, Homevideos, Erinnerungen der Familie Cunio und Interviews mit Davids Zwillingsbruder Eitan, der in Israel auf seine Rückkehr wartet. Was entsteht, ist ein multiperspektivisches Erinnerungsbild - eine eindringliche Reflexion über das fragile Zusammenspiel von Realität und Fiktion, über Krieg, Trauma und die unaufhörliche Sehnsucht nach Normalität. Die filmische Reise beginnt mit den ersten Casting-Aufnahmen der Brüder - junge Männer, mit stiller Präsenz, Verbundenheit und einer unbeschwerten Neugier fürs Leben. Der Film dokumentiert ihre gemeinsame Entwicklung, von Jugendlichen mit Filmambitionen zu Vätern und Ehemännern - und konfrontiert diese Vergangenheit mit der zerstörten Gegenwart ihres Heimatorts Nir Oz, einem der am härtesten getroffenen Orte des Massakers vom 7. Oktober. Doch "A Letter to David" ist mehr als ein Porträt eines Entführten. Es ist ein zutiefst menschlicher, politisch aufgeladener Appell gegen das Vergessen, ein Gedenken an alle Geiseln und Opfer dieses Krieges - in Gaza wie in Israel - und ein filmisches Mahnmal gegen die Brutalisierung der Realität.
Anita G., einst Telefonistin und als Kind jüdischer Eltern 1937 in Leipzig geboren, flieht in den sechziger Jahren aus der DDR in den Westen. Nachdem sie nach einem Diebstahl eines Pullovers zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wird, zieht in eine andere Stadt, bleibt aber auch dort in der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, die sie nicht annimmt, ständig auf der Flucht und scheitert immer wieder, ein neues Leben zu beginnen. Als Vertreterin einer Plattenfirma fälscht sie Auftragsformulare, lebt über ihre Verhältnisse, wird die Geliebte ihres Chefs. Seiner Ehefrau zuliebe lässt er Anita jedoch eines Tages fallen und zeigt sie an. Unschuldig des Diebstahls beschuldigt, verliert Anita auch ihren nächsten Job. Sie versucht vergeblich, ein Hochschulstudium aufzunehmen. Auch ihre Liaison mit einem verheirateten Ministerialrat bleibt nur von kurzer Dauer. (Quelle: Verleih)
Ein Film über das Leben der legendären Schauspielerin Adile Nasit - generationsübergreifend bekannt und geliebt. Von der Theaterbühne bis zum Kultstatus. Die deutsch-türkische Comedienne Meltem Kaptan aus Köln verkörpert das Leben einer Ikone, deren Wärme und Humor bis heute nachwirken. (Quelle: Verleih)
Argentinien 2001: Julio Färber (Diego Cremonesi), Besitzer eines kleinen Schuhladens in Buenos Aires und leidenschaftlicher Bandoneon-Spieler in einem Tangoorchester, sieht angesichts der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise und des politischen Chaos keinen anderen Ausweg mehr, als nach Deutschland, dem Geburtsland seiner Mutter, auszuwandern. Doch dann nimmt das Schicksal eine unerwartete Wendung. Durch einen Autounfall lernt er Mariela (Marina Bellati) kennen. Die temperamentvolle Taxifahrerin geht ihm anfangs gehörig auf die Nerven, schleicht sich aber bald samt ihrem Sohn Pablito in sein Herz. Und mit Ricardo Tortorella (Mario Alarcón), der betagten, aber noch immer betörend singenden Tango-Ikone früherer Zeiten, findet Julios Tango-Band eine neue Stimme und fast zu altem Glanz zurück. Das alles soll Julio aufgeben für ein wirtschaftlich gesichertes Leben in Europa, wo niemand so für den Tango und die Liebe brennt? (Quelle: Verleih)
Inmitten einer zerstörerischen Alien-Invasion kommt die junge Rita im Gefecht ums Leben - doch statt des Todes wartet derselbe Tag immer wieder von neuem auf sie. In der unerbittlichen Zeitschleife muss sie die Schrecken des Krieges und ihren eigenen Tod unzählige Male durchstehen. Erst als sie Keiji begegnet, der das gleiche Schicksal teilt, keimt Hoffnung auf: Zusammen suchen sie einen Weg, den Kreislauf zu beenden und die Menschheit zu retten. (Quelle: Verleih)
Autorin Tanja und Webdesigner Jerome, beide Mitte 30, haben sich in ihrer Fernbeziehung im Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz eingerichtet. Als Tanja einen Vorgeschmack von einer gemeinsamen Zukunft bekommt, fragt sie sich, ob sie das wirklich will. (Quelle: Verleih)
Apple begibt sich auf die Spuren ihrer Kindheit, die sie als Tochter einer exzentrischen Hippie-Strandkönigin in Torremolinos verbracht hat. Dort trifft sie auch ihre Mutter Ingrid, die nach 30 Jahren zum ersten Mal wieder das ehemalige Aussteigerparadies besucht. Ingrid hat diese Reise als Pauschalurlaub gebucht, und gewinnt so ernüchternde Erkenntnisse über den einst idyllischen Ort, der zu einer billigen Touristenhochburg verkommen ist. Darüberhinaus wird sie durch die Konfrontation mit einem Bootsflüchtling und den Transvestiten Tina schmerzhaft an verdrängte Ereignisse ihrer Vergangenheit erinnert. Die Begegnung mit Apple steht zwar unter keinem guten Stern, aber langsam nähern sich die zwei unterschiedlichen Frauen einander an. (v.f.)
Das Programm des Alpen Film Festivals ist in seiner Form einzigartig und neu: es geht nicht um sportliche Höchstleistung, sondern um Zusammenhalt. Es geht darum, Bilder zu zeigen, wie man in Zukunft leben will und die Kultur des Alpinismus als Leitfaden dafür nutzt. Fünf Dokumentar-Filme und 100 Minuten Spielzeit bringt das Festival seinen Zuschauern, präsentiert von Persönlichkeiten aus Film und Alpinszene. Das Alpen Film Festival wird in Kinos und Open Air-Kinos stattfinden.