Sie sind der größte und artenreichste, dabei aber auch der wenigsten erforschte und unbekannteste Lebensraum der Erde. Gerade deshalb konnten sich unsere Weltmeere aber auch bis heute ihre besondere Faszination, ihre außergewöhnliche Schönheit und die Vielzahl ihrer Geheimnisse bewahren. In zumindest einige von ihnen möchten Jacques Perrin und Jacques Cluzaud den Zuschauer entführen, wenn sie mit ihm gemeinsam in ihrem Dokumentarfilm "Unsere Ozeane" in die unberührten Tiefen der Erde abtauchen. (j.b.)
Als die letzte Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren endete, kehrten auch die Jahreszeiten nach Europa zurück. Nicht länger herrschte andauernder Winter. Frühling, Sommer, Herbst hielten wieder Einzug und ausgedehnte Wälder bedeckten den ganzen Kontinent - bevölkert von zahllosen Tier- und Pflanzenarten. In faszinierenden Bildern zeigt UNSERE WILDNIS, wie sich die Natur unaufhörlich unter dem menschlichen Einfluss wandelt. Aus der Perspektive von Flora und Fauna wird uns die Schönheit und Harmonie der ursprünglichen Wildnis vor Augen geführt, die nach und nach unter der zunehmenden Einwirkung des Menschen schwindet. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich den ständig wechselnden Bedingungen anpassen, einheimische Tierarten wie Wildpferde, Wölfe und Bären werden verdrängt, aber die Natur findet immer wieder Wege, sich in dem neuen Lebensraum zu entfalten. (Quelle: Verleiher)
CRO fordert Fans und Profis auf, in einem offenen Pitch-Wettbewerb Ideen zum geplanten Kinofilm vorzustellen. Drei völlig gegensätzliche Konzepte überzeugen CRO und sein Team: Eine Dokumentation und der Blick hinter die Kulissen des erfolgreichsten deutschen Rappers, ein Animationsfilm über CROs Vergangenheit und ein Film über CROs Zukunft. Ein verrückter Stilmix, der das Leben aller Beteiligten durch die unvergessliche Filmerfahrung nachhaltig verändert. (Quelle: Verleiher)
Nach Jahren des Exils kehrt der Gambier Siaka mit seiner Frau Victoria nach Österreich zurück, um eine Familie zu gründen. Ein Jahr lang begleitet Ivette Löcker das Paar auf seinem schwierigen Weg zwischen Liebe, Bürokratie und kulturellen Hürden. Während Victoria als Grafikdesignerin neu anfangen will, kämpft Siaka mit Jobs und alten Traumata, doch beide halten an ihrer gemeinsamen Utopie fest. (Quelle: Verleih)
Als ein unbemannter Zug mit einer hochexplosiven und giftigen Ladung an Bord außer Kontrolle gerät, scheint nichts und niemand die rollende Bombe aufhalten und damit die ganz große Katastrophe doch noch verhindern zu können. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen, die Bahn zu bremsen, nimmt sich deshalb der erfahrene Ingenieur Frank Barnes gemeinsam mit dem jungen Schaffner Will der Sache an. Doch werden die beiden Männer einen Weg finden, den gefährlichen Zug zu stoppen und damit unzählige Menschenleben zu retten? (j.b.)
Artikel 21 GG sagt "Die Parteien wirken an der politischen Willensbildung des Volkes mit". Und das Orgastatut der SPD sagt mit § 8 "In dieser Gliederung vollzieht sich die politische Willensbildung der Partei von unten nach oben". Dieser eindeutigen Regelung folgen die Menschen in den Ortsvereinen. Sie mischen sich ein. Sie kleben Plakate und verbringen viel Freizeit, meist nach Feierabend, mit Kommunalpolitik ohne Lohn und Dank. Ganz im Gegenteil: An ihren Infoständen und im "Netz" schlagen ihnen Undankbarkeit und wüste Unterstellungen entgegen. Der Regiesseur hat es so erlebt. Im Ortsverein - so glaubt man - trifft man Menschen, die wissen, wie man "etwas bewegt und anpackt". Aber man sieht sich mit starren Ritualen, vorgebenen Meinungen, Geschäftsordnungen und Satzungen konfrontiert, mit Rednerlisten und Ladungsfristen. Gelbe Räume, totes Licht, Stühlerücken, Begrüßung und Verschiedenes. Das ganze System scheint so designt zu sein, dass es Kreativität tötet. Ein Filmstoff? Unbedingt! Denn wer sich für eine Welt nach menschlichem Maß, für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen einsetzen will oder auch nur einen neuen Zebrastreifen: Die oder der muss den Weg gehen, den unser Grundgesetz vorgesehen hat. Wer sich vom ersten Eindruck im Ortsverein nicht abschrecken lässt, der oder dem erschließt sich nach und nach das Funktionieren unserer Gesellschaft. Macht und Ohnmacht werden greifbar und angreifbar. (Quelle: Verleih)
Asien, Afrika, Europa - in Benin, in Bangladesch, in der DR Kongo, aber auch mitten in Deutschland: Gewalt an Frauen ist allgegenwärtig. "Unter aller Augen" taucht ein in die Lebenswelt von Frauen, die schlimmster Gewalt ausgesetzt waren und die sich frei gekämpft haben. Sie erzählen von der Gewalt, die ihnen angetan wurde, ihrem Kampf ums Überleben, ihren Ängsten und Hoffnungen und ihren aktuellen Versuchen, ein neues Leben jenseits der Gewalt aufzubauen. Sie haben Initiative ergriffen, sich trotz großer Gefahr zur Wehr gesetzt. Und die Männer? Viele schildern die Gewalt gegen Frauen als normalen Bestandteil ihres Alltags. Wird die Frau geschlagen, hat sie es verdient. Eine selbstbestimmte Frau macht Angst, darf nicht sein. Wehrt sie sich, droht er damit, ihr die Kinder wegzunehmen und sie aus dem Haus zu werfen - mittellos... Die häufigsten und härtesten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit richten sich weltweit immer noch gegen Mädchen und Frauen. Bei Frauen zwischen 15 und 45 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von ihren Männern zu Krüppeln geschlagen oder zu Tode geprügelt werden, weit größer als das Risiko, an Krebs, Malaria, einem Verkehrsunfall oder im Krieg zu sterben. UNIFEM und WHO gehen davon aus, dass in einigen Ländern der Erde bis zu 70 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens Opfer physischer oder sexueller Gewalt werden - meist durch ihre Ehemänner oder Partner. Der Film macht deutlich, wie Gewalt funktioniert. Vor dem Hintergrund verschiedener Kulturen, Lebensweisen, gesellschaftlicher Systeme werden die Mechanismen und Strukturen von Gewalt und Macht gegen Frauen in ihrer universellen Parallelität durchleuchtet und die Ursachen sichtbar. Dass die Gewaltstrukturen in Deutschland dabei oft nicht weniger erbarmungslos sind wie in Ländern Afrikas und Asiens ist die Aufsehen erregende Botschaft. Die Filmemacherin Claudia Schmid verbringt intensive Momente mit den Frauen, die ihr viel anvertrauen, folgt mit ihrer Kamera den Blicken, den Bewegungen und Handlungen ihrer beeindruckenden Protagonistinnen hinaus aus der Enge, fängt Bilder ein für schmerzhafte Erinnerungen, Sehnsüchte und Träume - nah an den Gefühlen der Menschen, seien es die weiblichen Hauptfiguren oder manchmal auch die Täter. Die Lebenswelten der Frauen werden oft in poetischen Bildern gezeigt. (Quelle: Verleih)
Während bereits unzählige Menschen von den Nationalsozialisten verschleppt und ermordet worden sind, droht 1943 auch Marga Spiegel, deren Mann und ihrer gemeinsamen kleinen Tochter die Deportation und damit der Weg in den sicheren Tod. Bei ihrer Flucht aufs Land erhalten sie jedoch unerwartet Hilfe von einigen mutigen Bauern, die die Familie bei sich aufnehmen, sie verstecken und schützen. Und so beginnt für sie alle eine lange und zermürbende Zeit des Wartens und der Angst. (j.b.)