Als sie am 26. Juni 2011 vor 74.000 begeisterten Fans in das Berliner Olympiastadion einlaufen, erfüllt sich für die Frauen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein Traum. Mit ihrem ersten Spiel der Weltmeisterschaft gegen Kanada wollen die Spielerinnen um Birgit Prinz ein neues Sommermärchen beginnen, das jedoch ein viel zu schnelles Ende erfährt, als Deutschland gegen Japan bereits im Viertelfinale ausscheidet. Der Film begleitet die Fußballerinnen bei der Vorbereitung auf ihren großen Traum und der Verarbeitung ihrer großen Enttäuschung. (j.b.)
Als sie am 26. Juni 2011 vor 74.000 begeisterten Fans in das Berliner Olympiastadion einlaufen, erfüllt sich für die Frauen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein Traum. Mit ihrem ersten Spiel der Weltmeisterschaft gegen Kanada wollen die Spielerinnen um Birgit Prinz ein neues Sommermärchen beginnen, das jedoch ein viel zu schnelles Ende erfährt, als Deutschland gegen Japan bereits im Viertelfinale ausscheidet. Der Film begleitet die Fußballerinnen bei der Vorbereitung auf ihren großen Traum und der Verarbeitung ihrer großen Enttäuschung. (j.b.)
1976 drehte Benning mit 11 x 14 seinen ersten abendfüllenden Film, eine Landschaftsstudie des Mittleren Westens. Zu sehen sind die Bilder einer unerklärten Reise durchs Land und der Aufenthalte unterwegs, darunter eine minutenlange Hochbahnfahrt durch die Vorstadtslums von Chicago mit dem höchsten?Wolkenkratzer der Welt als fernem Fluchtpunkt. "Ich wollte einen erzählenden Film machen, der sich vor allem mit den Elementen von Form und Struktur beschäftigt; d.h., die Komposition, Farbe, Stofflichkeit der Bilder, der Raum im Bild und außerhalb des Bildes sollten die eigentliche Erzählung ergeben und gleichzeitig die Geschichte in den Hintergrund drängen. Die zugrunde liegende Geschichte versucht nicht, Realität abzubilden, sondern einen Kontext herzustellen, innerhalb dessen jede Person mit den formalen und metaphorischen Elementen des Films in eine Beziehung treten kann. Die Erzählung ist absichtlich offen und mit einem offenen Ende versehen, um zu betonen, dass die Realität des Films nicht allein aus dem Film selbst, sondern aus der Erfahrung jedes Einzelnen kommen sollte, der den Film sieht; jeder Zuschauer sollte aus dem Film seine eigenen Metaphern entwickeln. Der Stil des Films - die Verwendung realer Zeit und einer dokumentarischen, stationären Kamera - widerspricht jedoch der Idee einer Metapher." (Quelle: Verleih)
Es ist Freitagabend, 11 Uhr 14. Vier Ereignisse sind auf verhängnisvolle Weise miteinander verknüpft: Ein betrunkener Autofahrer kollidiert mit einer Leiche, ein anderer mit einem jungen Mädchen, eine schnelle Nummer auf dem Friedhof endet tödlich, und ein Tankstellenüberfall scheitert. (sir)
Poetry goes cinema. Popcorn her, bitte! Poetry-Slammerinnen und Filmemacherinnen tun sich zusammen und erschaffen etwas völlig Neues: Poetry Filme! Mit ein bisschen Support vom Sounddesigner sind die Clips ready für die Kinoleinwand und den Wettbewerb. Welches Team gewinnt, entscheidet wie bei Poetry Slams das Publikum. Wir sehen unter anderem Clips von: CHRISTIAN NEUGEBAUER, AUGUST KLAR UND JANN WATTJES SOPHIE-LUISA HOPF UND SARAH LAU PATRICK HOLGATE UND ALIA CHAYENNE DREIER BARTHOLOMÄUS RYMEK MIAMARIA UND PHILIPP WACHOWITZ Moderiert wird die Veranstaltung wie immer von der wunderbaren Evgenija Kosov.
Episodenfilm, in dem 11 prominente Filmemacher versucht haben die schrecklichen Ereignisse des 11. September in kurzen Geschichten zu verarbeiten. Die einzige Vorgabe bestand darin, dass der Film eine Länge von elf Minuten und neun Sekunden haben muss und aus nur einem Frame bestehen darf. (sir)
Episodenfilm, in dem 11 prominente Filmemacher versucht haben die schrecklichen Ereignisse des 11. September in kurzen Geschichten zu verarbeiten. Die einzige Vorgabe bestand darin, dass der Film eine Länge von elf Minuten und neun Sekunden haben muss und aus nur einem Frame bestehen darf. (sir)
Es ist der letzte Moment, in dem wir das Ruder noch herum reißen und die Erde vor dem vollständigen Zusammenbruch bewahren können. Der Dokumentarfilm "The 11th Hour" untersucht, wie es soweit kommen konnte, aber auch, was wir tun können, um den drohenden Kollaps doch noch abzuwenden. Dafür befragt er 50 Experten aus aller Welt. Führende Wissenschaftler, Philosophen und Führungspersönlichkeiten widmen sich so nicht nur den drängendsten Fragen unseres Planeten, sondern zeigen auch: Es ist fünf vor zwölf. (j.b.)
Es hätte alles so schön sein können - eine echte Männerfreundschaft und wertvolle Schätze, große Abenteuer und die hohe See. Stattdessen sieht es für die gefürchteten Seeräuber Klaus Störtebeker und Gödeke Michels nicht nur in Sachen Beute in letzter Zeit alles andere als rosig aus. Auch am Piratendasein an sich beginnen die beiden Freunde immer mehr zu zweifeln. Und was könnte man in einer solchen Situation wohl am besten gebrauchen? Klar, eine Wunderwaffe. (j.b.)
Sie alle sind nach Deutschland gekommen, um hier die Sprache zu lernen, um etwas über das fremde Land zu erfahren und vielleicht auch über sich selbst. Doch bei dem Versuch, sich in der ungewohnten Umgebung, mit den ungewohnten Menschen und Verhaltensweisen zurechtzufinden und mit Enttäuschungen und Erfolgen umzugehen, sind diese vier Austauschschüler aus drei Kontinenten nicht allein. Ihre deutschen Gastfamilien sind immer an ihrer Seite - und genauso die Kamera. (j.b.)
Science-Fiction-Vision, in der Bruce Willis in die Vergangenheit reisen muß, um einem Virus auf die Spur zu kommen. 12 Monkeys ist ein Film, den man nicht unter allen Umständen gesehen haben muß. Die Story ist ein weiterer gescheiterter Versuch, die Schleifenproblematik zu lösen, die sich aus Zeitreisen ergibt. Wie so oft (in amerikanischen Filmen, in allen anderen ist es ja eher umgekehrt) verliert die Geschichte das drohende Ende der Menschheit aus den Augen und konzentriert sich lieber auf die Liebesgeschichte zwischen Bruce Willis und der weiblichen Leading Actress. Am Ende sitzen wir etwas ratlos im Kino: die Welt geht unweigerlich unter, die beiden kriegen sich nicht, und die Logik hat stark gelitten. Inszeniert hat Terry Gilliam, der mit "Brazil" ja einen wirklichen Klassiker geschaffen hat. An eben diesen Film knüpft der Look der Teile, die in der Zukunft spielen, direkt an - zwischendurch fragt man sich, ob die alten Dekorationen noch einmal benutzt worden sind. Chick Spinweb, L.A.
Zwölf Tage - das ist die Frist, innerhalb derer in Frankreich ein Psychiatriepatient nach der Zwangseinweisung eine Anhörung vor Gericht bekommen muss, rund 90.000 Menschen durchlaufen im ganzen Land jährlich diese Prozedur. Für seinen neuen Film bekam der legendäre Regisseur und Fotograf Raymon Depardon als erster Filmemacher überhaupt Zugang zu diesen Verfahren und dokumentierte zehn Fälle in einer Klinik in Lyon. Die Kamera agiert sensibel und wahrhaftig, sie konzentriert sich auf die Patientinnen und Patienten oder nimmt die richterliche Instanz in den Blick. Die Sachlichkeit der Methode ist erhellend und hilft der Empathie des Zuschauers auf die Sprünge: In seltener Klarheit sieht man den großen Schmerz, der allen psychischen Erkrankungen zugrunde liegt. 12 TAGE zeigt Depardon abermals als meisterhaften Beobachter und großen Humanisten des dokumentarischen Kinos. (Quelle: Verleih)
Der Tango: Keine andere Musik spiegelt das Leid, die Resignation, aber auch die Lebensfreude der Menschen in Argentinien wieder. In dieser Dokumentation geht es um drei Schicksale in Buenos Aires. Der 71-jährige Berufstänzer Roberto Tonet erleidet einen Herzinfarkt und gibt nach seiner Genesung der 20-jährigen Marcela Maiola Tanzunterricht. Diese will nach Europa auswandern. Die Mutter Yolanda will zukünftig in Spanien arbeiten, um den Kredit für das Haus abzubezahlen. In zwölf Tangos stellt der Regisseur die schweren Schicksale von drei Menschen und das Bild Argentiniens dar. (aga) i-mode
Im New York Mitte des 19. Jahrhunderts lebt Solomon Northup ein einfaches, aber freies Leben - bis der Afro-Amerikaner eines Abends von Fremden entführt, verkauft und von ihnen von einem Tag auf den anderen zum Sklaven gemacht wird. In den folgenden zwölf Jahren arbeitet Solomon in Louisiana unter menschenunwürdigen Bedingungen, kommt von einem Besitzer zum nächsten. Und er erkennt, dass es für ihn nur einen Ausweg gibt: Er muss um seine Freiheit und sein altes Leben kämpfen. (j.b.)
Für einen glamourösen Abend erstrahlen eure Kurzfilme im hellsten Glanz der Paderborner Kinoleinwand. Emotionale Dramen, leichtfüßige Komödien oder experimentelle Essay-Filme im Programm der Studifilmnacht findet alles Platz. Eine hochkarätige Jury wird wieder anwesend sein, um die Filme im - Wettbewerb zu sichten und den Gewinnerfilm des Jurypreises zu küren. Und wie immer wählt das Publikum zum krönenden Abschluss den Gewinnerfilm des Publikumspreises. Dabei winken attraktive Preise für die ausgezeichneten Filmschaffenden und ein spannender, abwechslungsreicher Kurzfilmabend für alle Teilnehmenden und Gäste.(nd)