ALLES AUSSER GEWÖHNLICH erzählt die wahre Geschichte von zwei Männern, die von dem Willen beseelt sind, die Welt für sich und für andere besser zu machen. Bei ihrer Arbeit mit autistischen jungen Menschen und ihren Betreuern vollbringen Bruno (Vincent Cassel) und Malik (Reda Kateb) tagtäglich kleine Wunder: Mit viel Engagement, Feingefühl und Humor gelingt es den beiden, aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten eine Gemeinschaft zu formen, in der jeder Einzelne die Chance bekommt, über sich hinaus zu wachsen. (Quelle: Verleih)
Die Geschwister Laure, Beatrice und Claire verbringen ein harmonisches und erfolgreisches Leben in Lyon. Doch urplötzlich erscheint der gemeinsame Vater, der sie vor 15 Jahren verlassen hat. Sein Auftauchen zerstört die routinierte Dreisamkeit und alte Wunden brechen wieder auf. (VA)
Als Tim von seinem Vater in ein uraltes und wohlgehütetes Geheimnis eingeweiht wird, öffnen sich für ihn damit ganz neue Möglichkeiten. Denn die Männer in seiner Familie verfügen über die Fähigkeit, in der Zeit zu reisen und damit zwar nicht das Weltgeschehen, dafür aber ihr eigenes Leben zu verändern. Schnell erkennt Tim, wie leicht es ist, kleine Fehler und Schwierigkeiten auszubessern und stattdessen alles richtig zu machen. Aber gehören diese Dinge nicht zum Leben dazu und haben auch ihre guten Seiten? (j.b.)
Marion (Laura Tonke) und Andi (Moritz Bleibtreu) halten sich trotz Scheidung für Vorzeigeeltern und kümmern sich fifty-fifty um ihren elfjährigen Sohn Milan (Valentin Thatenhorst). Der gemeinsame Sommerurlaub in Italien, bei dem auch Marions neuer Freund (David Kross) dabei ist, zeigt jedoch überraschende Erziehungslücken auf: Milan ist ein verwöhntes Einzelkind, das Espresso trinkt, gezielt seine Eltern gegeneinander ausspielt, aber noch nicht mal schwimmen kann. Zeit für ein neues Kapitel elterliche Fürsorge! Marion und Andi beschließen die Versäumnisse ihrer Erziehung nun gemeinsam anzugehen und kommen sich dabei wieder näher. Während Milan auf dem Campingplatz neben dem Luxus-Hotel seine erste zarte Liebe erlebt und die Eltern sich neu entdecken, wächst die Hoffnung, wieder zu einer Familie zusammenzufinden... (Quelle: Verleih)
Beckett ist ein verwöhnter und egoistischer Kater, der die liebevolle Fürsorge seines Frauchens Rose für selbstverständlich nimmt und einfach das beste aller Katzenleben lebt. Während die engagierte Studentin Rose dafür kämpft, die weltweite Bienenpopulation zu retten, verliert Beckett bei einem seiner unbedachten Streiche sein neuntes und letztes Leben. Im Himmel erhält er jedoch eine göttliche Chance: Er bekommt neun weitere Leben gewährt. Doch Beckett freut sich zu früh, denn: Er wird nicht als Katze in seinen gewohnten Komfort zurückkehren! Für ihn beginnt eine Reise durch neun tierisch aufregende Leben, die ihm ungeahnte Erkenntnisse verschaffen. Manchmal liegt die beste Version von einem selbst eben noch in der Zukunft ... und nicht faul auf dem Sofa. (Quelle: Verleih)
Olka is seventeen years old. For years, she had been looking for her mother. Her constant escapes from the orphanage landed her in a reformatory. She only wants her mother back. Polish with English subtitles.
Er will sein Leben opfern. Für seine Familie und für die politische Sache. Doch als der junge Palästinenser Tarek mit einem Sprengstoffgürtel auf dem Markt mitten in Tel Aviv steht, zündet die Bombe nicht, und statt der erhofften großen Explosion passiert nichts. Für Tarek bedeutet das allerdings nicht nur, dass er zwei Tage auf die Reparatur des Zünders warten muss. Es bedeutet auch, dass er zum ersten Mal Zeit hat, seinen vermeintlichen Feind wirklich kennenzulernen. (j.b.)
Es ist einer der aufsehenerregendsten Fälle der Kriminalgeschichte: 1973 wird der 16-jährige Paul (Charlie Plummer), Enkel des milliardenschweren Öl-Magnaten J. Paul Getty (Christopher Plummer), in Rom entführt. Die Kidnapper verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld, doch der reichste Mann der Welt denkt gar nicht ans Bezahlen. Der alte Griesgram hält das Ganze für eine Inszenierung und fürchtet Nachahmer - schließlich hat er 13 weitere Enkel. Nur Pauls verzweifelte Mutter Gail (Michelle Williams) kämpft weiter um das Leben ihres Sohnes. Unermüdlich versucht sie, den alten Getty umzustimmen und verbündet sich schließlich mit dessen Sicherheitsberater, dem Ex-CIA Mann Fletcher Chase (Mark Wahlberg). Den beiden bleibt nur noch wenig Zeit, bis das Ultimatum abläuft...(Quelle: Verleih)
Djaner ist acht Jahre alt. Mit Mutter und Bruder kommt der Roma-Junge im Herbst 2015 aus Mazedonien nach Deutschland. In Hamburg darf er zur Schule gehen, Deutsch lernen. Seine Klassenlehrerin, die Mitschüler und ihre Eltern helfen ihm. Er will dazugehören. Aber was wird aus Djaner, als die Familie von der Abschiebung bedroht ist und sich vor der Polizei verstecken muss? Für Adel, den Vater der elfjährigen Ghofran, geht ein Traum in Erfüllung, als seine Frau und die vier Kinder endlich aus Syrien nachkommen. Nun warten die großen Herausforderungen des wirklichen Ankommens auf die Familie: Adel muss eine Wohnung für alle finden. Ghofran trifft in ihrer neuen Schule auf Mädchen, die alles dürfen: Fahrradfahren, sich schminken - neue Möglichkeiten, die das junge Mädchen zunächst strikt ablehnt. Sie will akzeptiert werden, ohne die eigene Identität zu verlieren. Am Beispiel der beiden Kinder und ihrer Familien erzählt ALLES GUT von den kleinen und den großen Hürden, die vor Geflüchteten liegen, wenn sie in Deutschland leben möchten. Der Film nähert sich den entscheidenden Konflikten, die es zu lösen gilt, damit Integration funktionieren kann. Die Regisseurin Pia Lenz hat die Familien in Hamburg über ein Jahr lang mit ihrer Kamera begleitet. Produziert wurde der Film von Hauke Wendler und Carsten Rau, den Machern des Erfolgsfilms WILLKOMMEN AUF DEUTSCH, der einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme des Jahres 2015 war. (Quelle: Verleih)
Was können Flüsse nicht alles mit sich bringen und bedeuten: Sie sind Sinnbild für das Leben von der Quelle bis zur Mündung und die Konstanz von Veränderung; katastrophale Überflutungen, weinselige Flusskreuzfahrten oder ungeübte Schlauchbootfahrer auf Junggesellenabschied dümpeln ins Bild. Aber nicht bei uns! Wir zeigen Kurzfilme über jugendlichen (Über-)Mut, Kraft, Liebe und die Weisheit des Alters. Schon 70 Jahre steuert Günther Link die kleine Fähre nun über die Elbe und bringt Menschen von einem Ufer zum anderen. Der Dokumentarfilm DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU ist eine von acht Geschichten, die über das Leben am und auf dem Fluss erzählen. Die Kurzfilme aus Deutschland, Italien, dem ehemaligen Jugoslawien, Schweden, der Schweiz und Schottland zeigen u.a. ein unmögliches Fußballspiel nach den Luftbombardements der NATO auf einer Brücke über die Donau, die Mutprobe einer Jugendgang an einem Fluss in den Highlands oder den Versuch, ein klassisches Rätsel zu lösen: Wie kann man einen Wolf, ein Schaf und einen Blumenkohl über einen Fluss bringen, ohne dass das Schaf den Blumenkohl oder der Wolf das Schaf frisst.
Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Die 54-jährige Marlen lebt wie eine Einsiedlerin und hortet Gegenstände, die für sie eine große Bedeutung haben. Fynn hingegen ist 32, ständig unterwegs und liebt nicht mehr als Ordnung und Übersichtlichkeit. Als die beiden aufeinandertreffen, ist das der Beginn einer ungewöhnlichen Geschichte.
Sie sind Aktivisten, Spione, Genies: Ohne die Hacker schiene uns die schöne bunte, digitale Informationsgesellschaft als bestmögliche aller Welten. Sie sind die Aufklärer, die der blinde Glaube an die mehr oder weniger sozialen Netzwerke nötig hat. Am Anfang der Hacker-Kultur stand Deutschlands erster digitaler Bürgerrechtler: Wau Holland ist der Visionär einer demokratischen digitalen Kultur. 1981 gründete er mit einer Handvoll Mitstreitern den Chaos Computer Club (CCC), der durch spektakuläre Hacks und später durch Verstrickungen mit den Geheimdiensten weltbekannt wurde. Wau Holland und der CCC stehen für eine Praxis des ungehinderten sozialen Austauschs mit den Mitteln der Maschine. Digitalisierung ist für sie nicht nur Heilsbringer, sondern eine Regierungstechnik, von der nichts weniger als der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft abhängt. Vom Computer-Nerd zum Datenkünstler, vom Einsiedler zum Medienstar, vom subversiven Hacker zum Verfechter der Demokratie: Der energiegeladene Dokumentarfilm "Alles ist eins. Außer der 0." zeigt mit cleveren Montagen, wie die großen Fragen unserer Gegenwart das Leben und Wirken Wau Hollands durchzogen. Gerade für die heutige Dynamik des Internets, in der eine Meinung nicht nur freie Äußerung, sondern immer auch eine Waffe ist, wirkt die Hackerethik des CCC wie ein Mahnmal zivilgesellschaftlicher Werte. (Quelle: Verleih)
Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Vorfahren reist der amerikanische Jude Jonathan in die Ukraine. Bevor sein Großvater nach Amerika auswanderte, soll ihm eine Russin das Leben gerettet haben. Doch die Reise geht in eine andere Richtung: Ist es wirklich wichtig, die Erinnerung zu bewahren, oder sind manche Geheimnisse zu gefährlich? (aga)
Alles ist gut - so zumindest der Eindruck, den Janne (Aenne Schwarz) vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin (Hans Löw) vorgestellt hat, der am Abend ihres Kennenlernens gegen ihren Willen mit ihr schläft. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen - wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet (Andreas Döhler) langsam entgleiten. (Quelle: Verleih)
Emmanuèle (Sophie Marceau), eine Schriftstellerin mit blühendem Privat- und Berufsleben, eilt ins Krankenhaus - ihr Vater André (André Dussollier) hatte gerade einen Schlaganfall. Er ist Mitte achtzig, ein wohlhabender Fabrikant und Kunstsammler. Und ein Misanthrop, der das Leben leidenschaftlich liebt, nun aber auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Ohne Aussicht auf Besserung möchte er sein Leben selbstbestimmt beenden. Emmanuèle, die Lieblingstochter, soll ihm bei diesem Vorhaben helfen. Ausgerechnet sie, die ihren Vater in der Jugend als egomanischen Patriarchen erlebt und ihm mehr als einmal den Tod gewünscht hat. Eine Mitarbeiterin einer Schweizer Sterbeklinik (Hanna Schygulla) reist nach Paris, um sich mit ihr und ihrer Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) zu treffen, die eifersüchtig ist, weil der Vater nicht sie gefragt hat. Beide haben mit der Ambivalenz ihrer Gefühle zu kämpfen und müssen eine Entscheidung treffen, während der Vater sie als Heulsusen verspottet... (Quelle: Verleih)
Weihnachten steht vor der Tür, und mit dem großen Fest der Liebe stellen sich auch die Fragen ein. Was soll Kiki davon halten, als sie endlich den langersehnten Mann fürs Leben kennenlernt, ihn aber im Grunde nicht im Geringsten leiden mag? Wird Klaus sich für die Hochzeit mit Viktor entscheiden und wie soll Kerem seine Frau aus der Schuldenfalle holen? Kann Hannes Clara nach seinem fatalen Fehltritt zurückerobern und wird Martin seine verlorengegangene große Liebe wiederfinden? Das vorweihnachtliche Chaos wird durch verzweifelte Kinder, ein verschwundenes Kaninchen und jede Menge andere Katastrophen komplettiert. (v.f.)
Bisher wusste Mahmud Nasir ziemlich genau, wer und was er ist. Er ist ein treuer Ehemann, ein liebevoller Vater und er ist ein Moslem. Gut, vielleicht nicht unbedingt ein strenggläubiger Moslem, aber doch ein Moslem. Als jedoch seine Mutter stirbt, macht er plötzlich eine ziemlich überraschende und dabei reichlich folgenschwere Entdeckung. Denn Mahmud Nasir wurde eigentlich als Kind adoptiert, heißt eigentlich Solly Shimshillewitz und ist eigentlich Jude? (j.b.)