Alles nur Tarnung
Endlich mal wieder eine deutsche Komödie. Und - wie originell! - sie handelt von Männern im Knast. Und ihren Freundinnen. Wirf schon mal einer die Lachmuskelanschubmaschine an.
- FSK
- 12
- Regie
- Peter Zingler
- Land
- Deutschland
Was aktuell im Kino läuft – mit Startdatum, FSK und allen wichtigen Filmdaten.
54706 Filme gefunden
Endlich mal wieder eine deutsche Komödie. Und - wie originell! - sie handelt von Männern im Knast. Und ihren Freundinnen. Wirf schon mal einer die Lachmuskelanschubmaschine an.
Komödie
Antonio ist mit Leib und Seele Theaterschauspieler, leider oft arbeitslos. Eines Tages bietet ihm ein Freund einen Job an. Er soll einen Theaterworkshop im Gefängnis von Velletri leiten. Antonio akzeptiert, doch nur fünf Häftlinge kommen zum Workshop. So beschließt er, das Stück zu proben, mit dem er Jahre zuvor debütiert hatte, Samuel Becketts "Warten auf Godot". Nach anfänglichen Spannungen und Misstrauen gelingt es Antonio langsam, die Häftlinge zu begeistern. Doch die strenge Gefängnisdirektorin bleibt misstrauisch...Grazie ragazzi beruht auf einer wahren Geschichte aus einem schwedischen Gefängnis, die schon mehrere Filme inspiriert hat. Riccardo Milanis Version ist eine mitreißende, sehr italienische und hervorragend gespielte Komödie, die auch Themen wie die Realität des Strafvollzugs, Identitätssuche und last not least die Magie des Theaterspielens in den Blick nimmt. (Quelle: Verleih)
Animation
Bislang lebte die elfjährige Riley im Einklang mit ihren Emotionen. Meist war es sogar das angenehme Gefühl FREUDE, das ihre Grundstimmung ausmachte, hin und wieder war auch KUMMER zu Besuch. ANGST, WUT und EKEL sorgten dafür, dass sie heranwachsen und reifen konnte. Als ihr Vater allerdings einen neuen Job annimmt und die ganze Familie vom Land in eine große fremde Stadt ziehen muss, bricht im Kopf des Mädchens Chaos aus. Plötzlich sind FREUDE und KUMMER spurlos verschwunden und haben sogar noch einen wichtigen Teil von Rileys Erinnerung gelöscht. Allein, mit nichts anderem als ANGST, WUT und EKEL zur Gesellschaft, wird aus dem einst so sonnigen Kind ein unglücklicher Teenager. Doch FREUDE und KUMMER sind bereits auf dem Weg, um Riley zu retten... (v.f.)
Komödie, Trickfilm
In Disney-Pixars ALLES STEHT KOPF 2 kehren wir in den Kopf des nun frischgebackenen Teenagers Riley zurück - genau zu dem Zeitpunkt, an dem das Hauptquartier plötzlich abgerissen wird, um Platz für etwas völlig Unerwartetes zu schaffen: neue Emotionen! Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel, die seit langem erfolgreich Rileys Kopf managen, sind sich nicht sicher, was sie fühlen sollen, als Zweifel auftaucht. Und es sieht so aus, als ob sie nicht die einzige Neue ist! Unter der Regie von Kelsey Mann und produziert von Mark Nielsen, kommt ALLES STEHT KOPF 2 - das Feel Good Movie, oder besser gesagt - Feel All Movie - 2024 in die Kinos. (Quelle: Verleih)
Komödie
Lucy glaubt den Mann ihrer Träume gefunden zu haben. Adam heißt der glückliche junge Mann, der nicht nur maskulin sondern auch charmant ist. Aber nicht nur Lucy verfällt seinem Bann, sondern auch ihre Schwestern, die keinen Ehrenkodex unter Geschwistern kennen. Für Adam ist das natürlich praktisch, so kann er auch seine Verführungskünste bei den Schwestern ausprobieren. Ob das wohl sehr moralisch ist? (VA)
Biografie, Dokumentarfilm
Ein Dokumentarfilm, der über die Fiktion nicht nur die Romane Martin Suters zum Leben erweckt, sondern uns auch den Autoren hinter den Geschichten auf einer ganz neuen Ebene näherbringt. "Die Fantasie stimmt ja meistens mehr, als die Realität.", sagt Martin Suter. Er spaziert durch seine Geschichten, filmisch und ästhetisch eindrücklich inszeniert, beleuchtet seine Protagonist:innen und ihre Geheimnisse - und insbesondere auch seinen eigenen, privaten Kosmos: Eine Welt, die von Gegensätzen durchtränkt und von der Sucht nach Geschichten geprägt ist. "Schreiben hat viel mit weglassen zu tun", sagt der Schweizer Bestsellerautor. Dieser Film zeigt uns alles über Martin Suter - alles, ausser die Wahrheit. "Die Fantasie stimmt oft mehr als die Realität." - oder eben die Wahrheit. Zwei prägende Zitate, die Martin Suter uns in seinem Film zuspielt. Wir wünschen uns die Wahrheit - kriegen sie aber vom Autoren nur insofern, als dass sie "weggelassen" oder "übergangen" wird. Eine elementare und spannende Thematik, diese Verschmelzung der Realität aus Martin Suters wahrem Leben und der Fiktion aus seinen (fiktiven) Geschichten. Da gibt es noch so einiges zu entdecken. (Quelle: Verleih)
Drama
Die trauernde Mutter Manuela reist nach dem Unfalltod ihres Sohnes nach Barcelona, um dessen letzten Wunsch zu erfüllen. Sie soll seinen leiblichen Vater suchen, der jetzt Lola heißt und Frauenkleider trägt. Auf ihrer Reise trifft sie auf biologische wie nachgerüstete Frauen, die ein schlimmeres Schicksal auf ihren Schultern tragen müssen. (VA)
Dokumentarfilm
Der ewig neugierige Wiener Filmemacher Werner Boote zeigt in seinem neuen Film, ob und in welchem Ausmaß die Rechte der Nutzer im Internet in Gefahr sind, ob der Mensch in der digitalen Welt überhaupt noch die Kontrolle über seine eigenen Daten hat, und wer Daten zu welchen Zwecken erhebt, sammelt und archiviert. Bei seiner spannenden Reise zu Hackern, Datensammel-Giganten, Netzwerkaktivisten und Behörden stellt er Fragen und erhält viele spannende Antworten. Lediglich bei der NSA möchte niemand mit ihm reden - zum Schutz der Privatsphäre... (v.f.)
Komödie
Für den Polizisten José Fernandez gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: er wird endlich befördert zu einer Spezialeinheit und darf sich vom unerfreulichen Alltag des Grenzpolizisten verabschieden. Die schlechte Nachricht: ein letztes Mal muss er noch nach Kabul, um den straffälligen Karzaoui in sein Heimatland abzuschieben. Jetzt heißt es, den Flüchtling unkompliziert loszuwerden, sonst wird es schwierig mit der Beförderung. Doch es gibt ein Problem: im Fall Karzaoui ist der Justiz eine Panne unterlaufen und der ist entsprechend verstimmt. José hat sich seinen letzten Flüchtling deutlich resignierter vorgestellt. Doch weit gefehlt! Als das Flugzeug auf einer Ferieninsel notlanden muss, nutzt der renitente Karzaoui die Gunst der Stunde und macht sich mit falscher Identität und einem Heizkörper bewaffnet aus dem Staub. José und sein trinkfester Kollege Guy jagen ihrem Ordnungsauftrag hinterher und müssen bald selbst erleben, wie schnell es mit der schützenden Identität vorbei sein kann. (Quelle: Verleih)
Tragikomödie
Alessandro ist 22 und hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden aus dem Viertel auf der Piazza rum. Widerwillig nimmt er auf Druck seines Vaters einen Job an. Er soll den 85jährigen Poeten Giorgio auf Spaziergängen begleiten. Ein Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer- Krankheit die Klarsicht, aber nicht Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro, ohne dass es ihm und seinen Freunden bewusst wird. Auch nicht, als sie entdecken, dass Giorgio sie zu einem Schatz aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges führen kann, den US- Soldaten bei Kriegsende in der Toskana versteckt haben sollen. (Quelle: Verleih)
Tragikomödie
Gerade schien Nathalies Leben noch in bester Ordnung zu sein: Ein Beruf mit Berufung als Philosophielehrerin, eine eigene Lehrbuchreihe, eine stabile Ehe seit 25 Jahren und zwei fast erwachsene Kinder. Doch dann wird plötzlich alles anders. Ihr Mann verlässt sie für eine Andere, ihre exzentrische Mutter - die sonst Tag und Nacht um Nathalies Aufmerksamkeit buhlt - muss ins Altersheim und der Verlag deklariert ihre Bücher als altbacken und fordert eine Rundum-Modernisierung. Doch Nathalie, die die großen Gedanken stets den großen Gefühlen vorzieht, ist fest entschlossen, erhobenen Hauptes den Widerständen des Lebens zu trotzen und offen zu bleiben für alles, was kommt. (Quelle: Verleiher)
Dokumentarfilm
Wie lebt es sich in der heutigen Zeit als Frau in den Dreißigern? Den Herausforderungen und Chancen, aber auch den neuen Problemen innerhalb einer globalisierten Welt für diese spezielle Bevölkerungsgruppe, geht diese Dokumentation nach, indem Regisseurin Beatrice Möller einen Blick auf das Leben einiger junger Frauen wirft. Sie zeigt Persönlichkeiten voller Stärke und Optimismus, aber verschweigt auch nicht, wie schwer es den meisten fällt, sich in einer Welt, in der die Ideale ihrer Mütter als überholt gelten, zu orientieren. (v.f.)
Dokumentarfilm
Niemand ist normal. Jeder Mensch hat "besondere Bedürfnisse". Und nur weil diese nicht bei allen sofort sichtbar werden, heißt das nicht, dass sie nicht da sind. Für ein außergewöhnliches Theaterprojekt hat Niko von Glasow, der selber contergangeschädigt ist, 14 professionelle Schauspieler und Laiendarsteller, Behinderte und Nicht-Behinderte gecastet. Eng an deren Lebensläufe, Ängste und Sehnsüchte angelehnt, wurde daraus ein Stück erarbeitet, dessen anstrengenden, bewegenden und lustigen Entstehungsprozess der Film "Alles wird gut" dokumentiert. (j.b.)
Drama, Komödie, Liebesfilm
Tragikomödie
Bruno Salvati ist Filmregisseur. Allerdings liegt sein letzter Erfolgsfilm schon lange zurück, und ein neues Projekt ist nicht in Aussicht. Privat hat er sich von seiner Frau Anna getrennt, die beiden fast erwachsenen Kinder gehen eigene Wege. Nach einem kleinen Unfall wird bei ihm eine Form von Leukämie diagnostiziert. Damit wird Brunos Leben völlig auf den Kopf gestellt. Als erstes muss er einen kompatiblen Stammzellenspender finden: doch das ist leichter gesagt als getan. Bruno bekommt es mit der Angst: Was soll aus ihm werden? Da enthüllt sein Vater Umberto ihm ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das in allen neue Hoffnung weckt. Regisseur Francesco Bruni ist Stammgast bei Cinema Italia. Zweimal hat er schon den Publikumspreis der Tournee gewonnen, mit Scialla! (2012) und Tutto quello che vuoi/Alles was du willst (2019). Jetzt überzeugt er mit einer autobiographisch getönten Tragikomödie.
Komödie
Bald sollen die Familien von Leni und ihrem Verlobten Rafi zusammentreffen. Das Paar hat sich vorgenommen die Wahrheit zu sagen: Leni ist Jüdin und Rafi ist Palästinenser, und bisher wissen die Familien nichts davon. (aga)
Dokumentarfilm
Was und wieviel brauchen wir für ein gutes Leben? Nicht viel, meint Knut Thomsen aus Dithmarschen. Etwas zum Essen, zum Trinken, und die Freiheit, sich Zeit zu nehmen für das, was man gerade tut. Seine Frau Berit und er haben zusammen einen Dorfladen aufgemacht - ein 40qm großes, lebensfrohes Universum aus regionalem Gemüse, sorgfältig arrangierten Regalen, Klönschnack und Zusammenhalt. Und eine Insel in einem Meer aus Discountern, die die kleinen Läden auf dem Land schon lange verdrängt haben. Zwei Jahre lang reisen wir durch norddeutsche Dörfer und erzählen von Menschen, die im Vakuum fast verloren gegangener Traditionen etwas Neues wagen: Eine ehemalige Verkaufsstellenleiterin rettet ihren alten Konsum durch die Zeit, ein weitgereister Koch wird Leiter eines kleinen Lebensmittelmarktes, eine Höfegemeinschaft mit Bioladen sucht auf einer alten LPG nach Lösungen für eine nachhaltige und gerechte Welt, ein Bürgermeister baut einen Verkaufsautomaten und ein Supermarktbesitzer übernimmt die aufwändige Versorgung der Halligleute im Wattenmeer. Selbst als die Corona-Pandemie das gewohnte Leben zum Erliegen bringt, schaffen sie es, das Wesentliche ihrer Arbeit zu erhalten: die Wertschätzung der Dinge und die gelebte Zuwendung zu anderen Menschen. (Quelle: Verleih)