Der Traum lebt mein Leben zu Ende
Dokumentarfilm
- Laufzeit
- 90 Min.
- Regie
- Katharina Schubert
- Land
- Deutschland
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Dokumentarfilm
Abenteuer, Drama
Komödie, Musikfilm
Drama, Liebesfilm
Griechenland 1984. Kenneth, ein englischer Musiker, und Theres, eine junge Deutsche, singen auf der Straße, um sich ihre Ferien zu finanzieren. Sie lieben sich. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er überstürzt nach Hause und lässt Theres zurück. Ihm wird bewusst, wie sehr er sie braucht, aber sein Versuch, sie erneut zu gewinnen, scheitert. 30 Jahre später, in Berlin. Ariane, eine 40jährige Fernsehschau-spielerin, löst sich in einer Krise von ihrem Mann, einem erfolgreichen Anthropologen. Er zieht in ein Appartement am Hauptbahnhof. Von seinem Fenster sieht er einen Obdachlosen. Es ist Kenneth, der nicht weiß, dass auch Theres inzwischen in Berlin lebt. (Quelle: Verleih)
Drama
Rainer ist ein typisches Opfer der Umbrüche im Osten. Kurz vor dem entscheidenden Karrieresprung kam der Mauerfall und begrub seine Zukunftsaussichten unter den gewaltigen Veränderungen. Nur für Rainer gibt es keine Veränderung - zumindest nicht zum Positiven. Gefangen in seinem Heimatdorf in Thüringen, pflegt er seine bettlägerige Mutter und schlägt sich mit Hartz IV und Minijobs mehr schlecht als recht durchs Leben. Doch dann ist das Maß voll: Mit einer Bombe im Gepäck macht sich Rainer auf seinem Moped auf nach Berlin... (v.f.)
Drama, Kurzfilm
Drama, Kurzfilm
Drama
Thriller
Barbier Ed Crane möchte aus der Monotonie seines Lebens flüchten. Als ihm angeboten wird, mit 10.000 Dollar Geschäftspartner bei einem florierenden Unternehmen zu werden, schlägt der sonst so schüchterne Ed zu. Er erpresst anonym den Geliebten seiner Frau. Doch dieser, ein reicher Kaufhausbesitzer, kommt hinter die anonyme Erpressung. (VA)
Drama, Krimi, Thriller
Aus naiver Verliebtheit heiratet Ann den Industriellen Alan Garroway. Doch schon bald fallen Schatten auf das junge Glück. Die geringschätzige Art, mit der Alan von seinem Bruder Michael als "Verbrecher" spricht, wirkt auf Ann verdächtig. Sie stellt Nachforschungen an und findet bald heraus, wer in Wirklichkeit der Schurke ist. Liebe macht blind - das gilt auch für die frisch verheiratete, überglückliche Ann Garroway. Weil sie plötzlich in die gesellschaftliche Elite von Washington aufgestiegen ist, begreift sie offenbar nicht, was für ein Mensch ihr Ehemann wirklich ist. Sie ignoriert den bedrohlichen Unterton in seiner Stimme und denkt nicht darüber nach, dass die Haustiere in seiner Gegenwart ängstlich den Schwanz einziehen. Und sie glaubt ihm unbesehen, als er behauptet, sein geheimnisvoller, lange verschollener Bruder sei ein Psychopath. Im Halbdunkel der Schatten erklingt die grüblerische 3. Symphonie von Brahms, als Anns Ehe auf einen Abgrund aus Zweifel und Angst zusteuert.
Dokumentarfilm
Bis Mitte der 90-er Jahre waren die Geschichtsbücher in der Bundesrepublik eindeutig: Zum einen gab es das NS-Regime, das die fürchterlichsten Verbrechen beging, zum anderen existierte die Wehrmacht, die eine saubere Weste zu haben schien. Doch dann änderte sich die Perspektive. Die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" machte aufmerksam auf die im Zuge des Vernichtungskriegs im Osten auch von Wehrmachtsangehörigen begangenen Greuel. Eine Wirklichkeit, die man ungern akzeptieren mochte. Der Regisseur Michael Verhoeven fing Impressionen von dem Geschehen in der Ausstellung und draußen den Protest gegen die Ausstellung auf den Straßen in München ein, aber auch den Aufmarsch von 5000 Neonazis, die gegen den Neubau einer Synagoge in der Innenstadt protestierten. Das selbst Gefilmte fügte er zusammen mit dokumentarischem Material über die Wehrmacht: Ein Film über die Konfrontation mit Verdrängtem, der wiederum Kontroversen auslösen wird. (mp)
Dokumentarfilm
Auch wenn er als Schriftsteller weltbekannt wurde, Günter Grass ist mehr als das. Er ist Bildhauer und Graphiker und hat nie einen Hehl aus seinen politischen Ansichten gemacht. Über zwei Jahre haben Nadja Frenz und Sigrun Matthiesen diesen umtriebigen Künstler mit der Kamera begleitet und sind mit ihm auf eine Reise durch seinen Alltag gegangen. Dabei haben sie sich nicht nur seiner künstlerischen und politischen Arbeit gewidmet, sondern auch den ganz persönlichen Erinnerungen. (j.b.)